Das Wichtigste in Kürze
- Meist ist ein technisches Problem schuld, nicht der Inhalt Ihrer Mails.
- Fehlende oder fehlerhafte SPF-, DKIM- und DMARC-Einträge gehören zu den häufigsten Ursachen.
- Auch Newsletter-Tools, Webshops und Buchhaltung müssen für Ihre Domain eingerichtet sein.
Ursache 1: SPF, DKIM oder DMARC fehlen oder sind falsch
Grosse Postfach-Anbieter wie Google, Yahoo und Microsoft verlangen heute, dass Absender sich ausweisen. Fehlt DMARC, ist SPF ungültig oder signiert ein Dienst ohne DKIM, sinkt das Vertrauen in Ihre Mails deutlich.
- Absender ausgewiesen?SPF, DKIM und DMARC sind eingerichtet und bestanden.
- Server unbelastet?Die Adresse Ihres Mailservers steht auf keiner Blacklist.
- Verhalten unauffällig?Gleichmässige Mengen, wenige Spam-Meldungen und Rückläufer.
- PosteingangDann hat Ihre Mail gute Chancen auf den Posteingang.
Seit 2024 Pflicht für Massenversender
Wer täglich mehr als 5000 Mails an Gmail- oder Yahoo-Adressen schickt, braucht seit 2024 SPF, DKIM und DMARC. Microsoft verlangt dasselbe seit 2025 für private Outlook- und Hotmail-Adressen.
Ursache 2: Ihr Mailserver steht auf einer Blacklist
Blacklists sammeln IP-Adressen, von denen Spam kam. Wurde ein Konto bei Ihnen missbraucht oder teilen Sie sich eine Adresse mit anderen, kann Ihr Server darauf landen. Viele Empfänger lehnen Mails von gelisteten Adressen ab.
Ursache 3: Dienste senden in Ihrem Namen
Newsletter-Tool, Webshop oder Buchhaltung senden mit Ihrer Absenderadresse, sind aber nicht im SPF eingetragen und signieren nicht mit DKIM für Ihre Domain. Für Empfänger sehen diese Mails aus wie Fälschungen.
Ursache 4: Verhalten und Inhalt
- Plötzlich viel mehr Mails als sonst, etwa bei einem ersten Newsletter.
- Viele Empfänger markieren Ihre Mails als Spam; bei Newslettern fehlt ein einfacher Abmeldelink.
- Adresslisten mit veralteten Adressen, die zu vielen Rückläufern führen.
Tipp für den ersten Newsletter
Versenden Sie Newsletter über einen spezialisierten Dienst und richten Sie für ihn SPF und DKIM mit Ihrer Domain ein, bevor die erste Aussendung rausgeht.
So gehen Sie vor
- SPF, DKIM und DMARC für jede sendende Domain prüfen und korrigieren.
- Alle Dienste erfassen, die in Ihrem Namen senden, und für jeden SPF und DKIM einrichten.
- Blacklists prüfen und eine Streichung beantragen, nachdem die Ursache behoben ist.
- Massenversand über einen dafür vorgesehenen Dienst mit sauberer Abmeldung abwickeln.
So hilft DomainRadar
DomainRadar prüft SPF, DKIM und DMARC laufend, überwacht die IP-Adressen Ihrer Mailserver auf Blacklists und zeigt in den DMARC-Berichten, welche Dienste in Ihrem Namen senden und ob sie korrekt eingerichtet sind.
Der Domain-Check bleibt gratis. Danach testen Sie Business 14 Tage lang – ohne Kreditkarte, der Test endet von selbst.